Medikamente gegen Sexsucht – eine nicht ungefährliche Behandlung
MEDIKAMENTE GEGEN SEXSUCHT sollen den Appetit auf Sex verringern. Man hat dann ein weniger starkes Bedürfnis nach Porno und Selbstbefriedigung.
Der Einsatz solcher Medikamente ist aber sehr fragwürdig. Sie werden im Normalfall nur bei schwierigen Patienten genutzt.
Wie wirken diese Mittel? Durch die Einnahme brauchst du weniger Adrenalin und Glücksgefühle, um dich wohl zu fühlen.
Wer süchtig nach Sex und Pornos ist, hat sich ja jahrelang *an ständig steigende Mengen an Adrenalin und Glückshormonen gewöhnt*. Nur so spürt man die gleichen Effekte im Körper.
Durch die Medikamente gegen Sexsucht brauchst du dann plötzlich nicht mehr so hohe Dosen. Du fühlst dann auch nicht mehr den Druck, dich ständig selbst befriedigen zu müssen.
Zunächst einmal hört sich das einladend an. Doch leider haben diese Medikamente gegen Sexsucht oft bedenkliche Nebenwirkungen.
Zu den oft genannten Problemen gehören:
- Gewichtsabnahme,
- Probleme der Haut,
- Stimmungsveränderungen und vor allem auch
- Abhängigkeit von Tabletten.
Von einem länger dauernden Einsatz ist daher im Normalfall abzusehen. Verschrieben werden müssen solche Medikamente gegen Sexsucht auch unbedingt von Psychiatern und in Kliniken.
Eins muss dir klar sein: Man geht mit diesen Tabletten überhaupt nicht gegen die Ursachen der Störung an. Allenfalls gegen die Auswirkungen.
Und was ist die Alternative zu Medikamenten gegen Sexsucht?
Statt Medikamente gegen Sexsucht zu benutzen, sollte der oder die Sexsüchtige besser neue Quellen von Adrenalin und Glückshormonen erschließen.
- Sport,
- gesündere Ernährung und vor allem
- alternative, sinnvolle Lebensinhalte, die Spaß machen.
Das sind Medikamente gegen Sexsucht auf natürlicher Basis.
Ganz wichtig ist, dass man das Level an durch Sex verursachtem Adrenalin und Glückshormonen im Körper sachte, aber kontinuierlich reduziert.
So kannst du dich langsam an das neue Niveau gewöhnen. Du leidest so kaum an Entzugserscheinungen. Mit der HbS-Methode verringerst du die Menge Sex und Porno jede Woche um ein Fünftel. Du hörst somit nicht auf der Stelle mit den „schönen“ Dingen deiner Sucht auf.
Das ist schonender, als Medikamente gegen Sexsucht zu nehmen.

Medikamente gegen Sexsucht
Darüber hinaus ist es für Sexsüchtige wichtig, mit den Scham- und Schuldgefühlen anders umzugehen. Denn die schleppst du normalerweise mit dir herum. Und die solltest du auf keinen Fall durch neuen Sex vergessen und betäuben.
Entspannungsübungen wie Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können ebenfalls helfen, um dich von der Sexsucht zu befreien.
Wenn du an all diesen Ecken ansetzt und Fortschritte machst, benötigst du normalerweise keine Medikamente gegen Sexsucht.